irgendwie macht das Angst, oder ?

Diese Einfältigkeit und die Möglichkeit des Vervielfältigens von immer wieder demselben Scheiß. Ich rede heute mal von der tollen Meeedchen-Mutti, die sich in unserer medialen Welt selbst darstellt. Abgesehen davon, dass es mir echt schwer fällt, nicht zu jeder Szene dieser „Modelserie“ meinen Senf dazuzugeben (meine Frau dankt es mir, wenn ich tatsächlich mal ruhig bin). Was geht bloß in den Köpfen dieser Serienmacher vor, haben die alle das Denken eingestellt. Jedes Jahr (obwohl letztes Jahr war ja echt voll daneben) dasselbe Muster, und dieselben Arten an benötigten Charakteren, Motzer, Heuler, Süsse, alle wieder da. Diese jungen Frauen, um Gottes Willen, was haben die eigentlich genommen ? Ist die Grundeigenschaft, um teilzunehmen, Naivität ?

Was mir so richtig auf den Keks geht ? Letzte Sendung war die Ellen von Unwerth da, aber hat man eigentlich mal so richtig gesehen, was sie an Pictures geschossen hat ? Ein Unding ! Da gibt es so tolle Fotografeninnen, aber leider bleibt der Blick verwehrt, nie richtig und auch mal mehr als die Pflichtsekunde ein Blick auf die Ergebnisse zu erhalten.

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Was geht mir noch so durch die Schubladen meiner Gedankensammlung ?

Jeden Morgen verbringe ich in der U-Bahn, auf dem Weg zu meiner Arbeitsstelle, viel Zeit damit, Menschen zu beobachten. Das liegt sicher in der Natur der Sache, da ich ja nun mal mit Menschen arbeite. Aber irgendwie bekomme ich von denen nichts mehr mit, alle sind mit gesenktem Blick unterwegs, alle gucken auf Ihre Telefone. Gibt es irgendwo noch eine menschliche Regung ? Gerade in dem Moment, wo die wieder nach unten gucken, geht deren Partner für das restliche Leben vorbei, und keiner weiß es ! Dabei sind es doch so viele, verschiedene, unterschiedliche, tolle Menschen. Schade ! Also setze ich mir den Kopfhörer auf und höre mir all diese Musik unseres Planeten an, und beobachte. Welche Musik sollte ich hören, damit ich die Teilnahmslosigkeit unserer Gesellschaft ertrage ?

Ich merke gerade, dass es diesmal so gar keinen roten Faden gibt. Einfach willenlos Herabgeschriebenes, teils belanglose Sachen, eben solche die wirklich jeder wissen sollte 😉

Dieses Jahr 2019, und das wird jetzt mal ein Ausblick auf das was da kommen mag, wird vielfältig. Ich habe zwei Projekte, die fertig werden sollen (davon in einem der folgenden Blogs später mal mehr). Es folgen interessante Fotoreisen , ich werde wieder viel Zeit mit Angela verbringen, lasse einiges ganz sein (Tanz), und die wichtigste Erkenntnis : Ich mache nur noch das, was mir Spaß macht ! Ich werde mich von Auftragsarbeiten fern halten, stürze mich voll und ganz auf meine Gedanken um „without color“ , und warte, wer sich so findet und meldet. Ich bin gespannt ! Und wenn sich keiner meldet habe ich so richtig Zeit mit meinem Motorrad und meiner Frau durch die Gegend zu sausen. Ich wüßte, auf was ich mehr freue….

Ich merke, dass sich eine neue Tür öffnet, die mich noch zufriedener werden lässt. Und falls dieser Weg nicht der Richtige wird, gibt es irgendwo im Nebel einen Abzweig.

Bleibt gesund und neugierig, Tom

Bilder von Emely @without color 2019

… es ist kein Feenstaub…

Ich versuche Euch so Stück für Stück mal zu erläutern, was eigentlich dazu geführt hat, dass ich genau diese Bilder heute mache, wie ich sie mache…

Begonnen hat alles …   , gähn, …..

Ist es Euch auch schon aufgefallen, wie langweilig teils die Darstellungen in Facebook und Instagram sind. Austauschbare Bilder, dem Grunde nach brauchen wir bei vielen nur den Kopf auszutauschen. Kopierbar und durch jeden herzustellen.

Nicht, dass man mich falsch versteht, es sind schöne Bilder, und jeder und jede hat es verdient solche zu haben. Es erinnert mich jedoch stark an all das was wir auch im Otto-Katalog (Gott, hab in selig) sehen. Unsere Gesellschaft möchte, das ich so aussehe, sie möchte, dass ich diese Klamotten anhabe, sie möchte, dass ich geschminkt durch die Gegend laufe, usw…    Hoffentlich merkt ihr, dass jede Individualität verloren geht ! Ist jemand mutig genug, dagegen zu sein, ist man Außenseiter und unangepaßt. Klasse !!!!

Das ist es was ich mag ! Menschen, die sich noch frei von Zwängen bewegen können. Tatsächlich auch mal nicht nur träumen, sondern machen. Bestimmt hat jeder / jede irgendwo etwas versteckt, was unbedingt erfüllt sein möchte. Wer gibt diesem Traum die Chance ? Wieder nur wenige !

Ich bewege mich immer nur auf die Tür zu, öffnen tue ich sie morgen, oder morgen, oder nie…, der Nebel verschwindet nie.

Und nun bin ich auch noch da, und möchte den Menschen vor der Kamera so erwischen, wie er/sie tatsächlich ist, so wie ich diesen Menschen sehe. Im Moment geht eine interessante Diskussion, die, dass Frauen sich nicht mehr schminken und natürlich sind. Und dafür werden diese auch noch riesig gehypt. Mir ist schummrig !  Leute, wach werden !

Schon wieder ist die Gesellschaft da, die einen Trend vorgibt. Vor einigen Wochen haben alle auf der Helene Fischer rumgehackt, weil sie es gewagt hat, bei Lindbergh ganz natürliche Bilder zu machen. Und die waren toll. Guckt Euch sowieso mal die Arbeiten dieses Genies an.

Und jetzt komme ich ins Spiel. Ich bin ein Menschenfotograf, ich möchte einen unverstellten Blick auf den echten Menschen. Egal ob angezogen oder nackig. Ich freue mich über Vertrauen, sich fallenlassen und alles ohne Kontrolle. Reduziert auf das wichtige im Menschen, nichts was ablenkt.

Wie oft wird von Sensual, Authentisch, Ästhetik gesprochen ?

Sensual ist gleich Nackt, Authentisch weil ein lüsterner Blick eingespielt wird und ästhetisch weil es Körper sind, die gezeigt werden. Doch all diese Inhalte sind erst dann in jeden Bild, wenn der Mensch vor der Kamera es zulässt, und nicht weil er/sie dahin gelenkt wurde. Erst dann ist der Blick auf das Innerste möglich, ICH sehe und nicht, wie er/sie sich vielleicht gern sehen würde.

You are beautiful when you have the courage to be yourself (Peter Lindbergh)

Lasst es Euch gutgehen

Tom

 

 

und wie geht es dir so ?

Nach meinem letzten seelischen Auswurf dachte ich, wie komme ich da jetzt wieder raus

Wirklich viele tolle Menschen aus meinem Umfeld haben sich erst einmal Sorgen gemacht und dann um sich ! Macht Tom jetzt Schluß ? Hört er auf ? Oder, …. was soll das Ganze eigentlich ? Weiß ich doch auch nicht ! In der Tat ist vieles so aus dem Schreiber , der Tastatur gerutscht. Das tolle an diesen spontanen Schreibaktionen ist, es steckt eine Menge an Wahrheit mit drin. Nicht nur so trivial und belanglos daher gerotzt, irgendwie doch mit einem bisschen Seele und Bauchgefühl.

Also, es geht weiter. Nichtsdestotrotz aber eben doch vieles anders. Ihr werdet schon sehen 🙂

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Facebook und Consorten werden als Multiplikator verwendet, richtig Interessantes gibt es hier. Auf fb ist es mir zu schnelllebig geworden, wer guckt sich eigentlich Beiträge und Bilder genauer an ? Immer öfters verstehe ich den schlechten Geschmack nicht mehr. Okay darüber lässt sich trefflich streiten. Doch guckt man eigentlich mal hin, was bewertet wird oder geht es nur darum zu zeigen, dass man den Button drücken kann ?

So oder so ähnliches geht einem schon auf den S…    also, tiefgründig und humorlos wie ihr mich kennt, werde ich alles mögliche aus meinem kleinen Fotografendasein hier erzählen.

All denen, die es wissen wollen, und erst recht denen, die es nicht interessiert.

Was geht dem bloß so durch den verwirrten Kopf ? Das Schöne ist, am Anfang des Aufsatzes weiß ich nicht wo ich ende. Ihr kennt vieles von mir, wie und was und mit wem ich arbeite und zauberhafte Sachen vollbringe. Ich hoffe, dass es weiterhin so viel Anklang findet.

Und doch, ein Thema reitet mich. In meinen langen und wundervollen Vorgesprächen lande ich immer wieder in der Beschreibung eines Shooting-Ablaufes. Irgendwie ist es spannend zu bemerken, das meine ruhige Vorgehensweise und der Tag viele überrascht. Wie kommt das ? Was überrascht Euch so ? Ich übertrage meine eigene Authentizität, nicht mehr.

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In den Ergebnissen gibt es dann den Menschen zu sehen, den ich in Euch sehe. Nichts anderes ist es was ich Euch verspreche. Natürlich ist es aufregend, aber es gibt keinen Feenstaub, sondern nur Euch und mich, und aus dieser intimen Beziehung heraus passiert das, was ihr auf den Bildern entdeckt.

Apropos „intim“ ; ich denke mal, das Wort fesselt, oder ? Wenn ich noch mehr Klick-Wörter benutze, bringt das was ? Meine Fotografie beinhaltet auch die Aktfotografie, sie passiert. Das angenehme dabei ist, dass es nicht von mir gesteuert wird, das sind die überraschenden Momente für mich. Das Vertrauen zueinander, vieles voneinander zu wissen (deshalb diese ganzen Gespräche 🙂  ), Ruhe und Empathie, mehr nicht. Wenn es nur darum geht, dann muss ich mir ein Model buchen und bekomme nackte Haut. Langweilig !

Wie heißt es so schön an anderer Stelle „ich war nicht wirklich nackt, ich hatte nur nichts an“ . Genau darum geht es mir, jeden Menschen ohne Fassade, ohne Make Up, unverstellt.

Nächstes Mal gibt es mal eine große Auswahl an Bildern, ich wünsche Euch ein schönes sonniges Wochenende. Bei mir geht es an die See, zusammen mit einem wundervollen Menschen, zur Vervollständigung, zum Auffüllen unserer Bilder für ein Jahresprojekt.

So, das war eine Menge zur Einführung und Erklärung dessen, was hier kommen wird.

Bleibt gesund, Tom

 

Bilder von Melanie und Robin

wen es interessiert ? mir egal !

Dieser ganze Blog hier, ist ja sowas von eingeschlafen. Aber das ist mir egal. Eigentlich ist mir vieles egal geworden.

Manchmal weiß ich meine Gedanken und Gefühle nicht so richtig einzuordnen. Da sind mal wieder die Gedanken, den ganzen Blödsinn doch einfach sein zu lassen. Alles zu verkaufen, und vielleicht Nackttöpferkurse zu geben ! Warum ? Weil ich damit nicht reich und berühmt werde ? Ist doch egal ?

Wer von dieser Welt kann eigentlich noch darüber berichten, dass er / sie Sachen macht, die einen ausfüllen. Ja, manchmal habe ich genug davon. Aber in dem Augenblick, wo ich wieder einem wundervollen Menschen gegenüber sitzen darf, weiß ich es ! Diese Antwort auf das Warum ?

Ich habe das Glück, riesiges Glück, ganz viele tolle Menschen kennenzulernen, und dann auch noch mit diesen zusammen besondere Momente erleben zu dürfen.

Mich umtreibt es, mache ich jetzt mehr in Tanz oder mehr in Richtung Portrait ? Ist auch egal. Ich merke, dass es die Menschen sind, die mich faszinieren und aufgrund dessen ich mich für etwas entscheide. Das vergangene Jahr war geprägt von Portraits, jeder Art. Ich entwickle mich, ich erfahre mehr und mehr, ich wage mich viele Schritte zu tun. Warum ? Weil ich es möchte ?

Manchmal bin ich enttäuscht ! Da gab es die Momente, wo ich mal da saß, und dachte, ist diese Welt eigentlich nur doof. So wenige Likes, so wenige Herzchen ! Wo sind eigentlich all diese „Follower“ , von denen andere erzählen. Scheinbar nicht bei mir. Und dann rede ich mir ein, dass es doch nicht wichtig ist. Ich zähle, nicht der Daumen !

Ihr merkt, dass es viele Baustellen gibt, aber keine Sorge, dieses ganze Geschreibe hier hat nur das Ziel, alles einmal runterzutippen, mir die Bestätigung zu geben, dass ich weiter bin. Denn, ich habe mir mal Gedanken über all diesen ganzen Kram gemacht, und gemerkt, dass es eben nicht wichtig ist. Und das meine ich ernst !

Ich bin super glücklich, diesen Job hier zu machen. Es erfüllt mich !

ACHTUNG ! ZUSAMMENFASSUNG !

Ich mache weiter, ich räume hier einmal auf, ich verändere vieles in den Social Media Auftritten, bleib ich selbst, und sage auch mal NEIN.

Liebste Grüße, Tom

Das Café am Rande der Welt

Cafe

Vor einigen Tagen habe ich mir, bereits zum dritten Male, das Büchlein von John Strelecky   “ Das Café am Rande der Welt“ geschnappt.

Irgendwie war das Gefühl wieder da, mir erneut bewusst zu machen, warum ich eigentlich bin und wie der Weg in Richtung erfülltes Leben aussieht. In einem wundervollem Stil, aus einer Mischung von persönlichen Sichtweisen und Gesprächen mit Gästen und Angestellten in diesem Café erfolgt eine Lenkung meiner Gedanken.

Als ich zum ersten Mal dieses kleine gelbe Buch mit knapp 125 Seiten in der Hand hatte, war mir klar, dass mich viele Hilfen erwarten. Es ist kein Buch mit Lösungen für Situationen, aber es hat mir gezeigt was wichtig ist.

Warum habe ich es zum wiederholtem Male in der Hand und lese es noch einmal ?

Vielleicht um mich in meinen Gedanken und meinem Weg zu konditionieren. Ich bin nicht abgekommen, ich habe auch nichts Neues vor. Ich habe nur gemerkt, dass mich die Fotografie tatsächlich auf einen Weg des erfüllten Tuns gebracht hat. Ich merke bei jedem Shooting, bei jedem Treffen, und auch nur in Gesprächen mit Freunden und Kollegen, dass ich alles richtig gemacht habe.

Jetzt geht es „nur“ noch darum, Schritte zu tun, weiterhin alle Türen und Tore zu öffnen, und zu gucken, ob es dort Dinge gibt die mich weiter voranbringen. Der Weg ist gerade einmal mit einer Fußspitze berührt. Das Spannende; es ist meiner. Nicht von der Gesellschaft gelenkt, keiner der mir sagt, wie was am besten zu tun ist, es ist meine ganz eigene Planung. Meine eigene Motivation und mein Tempo !

Und das tolle ist, ich weiß, dass ich ankommen werde. Ich hoffe auf tiefste, dass es viele Menschen in meinem Umfeld gibt, die wissen, warum sie hier sind !

Wie kam ich eigentlich drauf, auf diesen komischen Beitrag ? Es geschehen immer wieder Dinge um uns herum, die von irgendwo gelenkt sind, sicher geschieht nichts aus Zufall. Ich bin in der glücklichen Lage tolle, interessante Menschen kennen zu lernen, Bilder zu machen und hinterher etwas in den Händen zu halten.

Warum bin ich hier ?   Gar nicht so eine abwegige kleine Frage.

Heute mal ohne Bilder

Beste Wünsche, Tom

Einfach nur Bilder machen…

… nicht mit mir. Zwei Dinge haben sich mehr als deutlich in meine Fotografie eingenistet. Ganz viel Spaß und Erfüllung in meiner Arbeit, und dazu die Chance fast jeden Tag neue tolle Menschen kennen lernen zu dürfen.

Dieser Moment, in wundervollen Gesprächen zusammenzusitzen und sich über Gott und die Welt zu unterhalten. Ganz viel Kaffee in sich reinzuschütten, manchmal auch ein Tee oder etwas Wasser. Vieles voneinander zu erfahren. Das nimmt mir keiner ! Sicher, ich verbringe eine Menge Zeit in den Gesprächen, aber ist das nicht gerade der wichtigste Aspekt in der gemeinsamen Arbeit. Wir wissen vieles, sind dadurch vertrauter, und wissen aufgrund dieses Vertrauens miteinander umzugehen. „Ach ja, wir wollten ja noch Fotos machen “ , oftmals ist dieser Teil der deutlich kürzere, doch die Ergebnisse, guckt selber.

Ich verstehe diejenigen nicht (muss ich auch nicht) , die sich zu diesen toll durchgeplanten Shootings verabreden, und sich sofort in die Arbeit stürzen. Interessieren euch die Menschen eigentlich, oder geht es nur darum Bilder zu produzieren ? Ist unsere Welt nicht anonym genug ?

Meine allerbeste Frau fragt mich regelmäßig, ob ich eigentlich auch Bilder mache, oder nur Menschen zum Kaffeetrinken suche. Eigentlich hat sie recht ! Ich geniesse die Zeit, und vor allem meinen Horizont mit viel unnützem Wissen zu erweitern.

Wie seht Ihr das ? Was ist Euch wichtig ?

Die Pics heute zeigen Bahati, Beke, Hanna und Sarah. Wiederzufinden auch mit weiteren Beispielen unserer Arbeit auf meiner Homepage oder in den großen Medien…

Geniesst die Tage, Tom

 

Lara

Tatsächlich ist Lara Schuld das es so gekommen ist. Irgendwann im letzten Jahr habe mich ich entschieden bei einem Workshop in Sachen „Sensual Portrait“ mitzumachen, und die junge Dame war an diesem Tag unser Model.

Irgendwie veränderte sich ab diesem Tag mein ganzes Wirken. Ich hoffe, dass viele von Euch diese Erfahrung machen durften, egal in welchem Umfeld. Ich wusste auf einmal  was ich machen wollte, auf einmal hatte ich meinen Platz gefunden. Sicherlich keine neue Erfindung in Sachen Fotografie, es sind bestimmt sehr viele in dieser Art der Fotografie unterwegs, und bestimmt viele verdammt gut. Aber das ist für mich nicht wichtig ! Menschen um mich herum, so wie ich sie mag, unverstellt und unverblümt. Nicht aufgesetzt, einfach natürlich und menschlich. Zeit spielt keine Rolle, vieles voneinander erfahren und nebenbei ein paar Bilder machen. Diese Momente sind wundervoll, wenn ich auf die Ergebnisse blicken darf, die einen Menschen so zeigen, wie ich ihn sehe. Ebenso schön ist es die überraschten Blicke und Reaktionen der Menschen zu erfahren.

Tatsächlich sind es die Momente, die etwas anders sind, anders als diese kontrollierten Bilder, wie sie ein jeder von uns tagtäglich in den Medien sieht.

Supergerne zeige ich hier die Bilder aus meiner ersten Arbeit in diesem Genre. Ich freue mich über viele Erfahrungen, mit vielen von Euch.

Und…, ich werde in regelmäßigen Abständen neue Serien zeigen, darum… meldet Euch ruhig an.

Geniest die Zeit , Tom

www.thomas-buenning.de

Reich und berühmt

Reich und berühmt

Na gut, träumen darf auch ich !  Das Schöne an diesem Job ? Ich darf das machen, was mir Spaß bringt. Ich bin tagtäglich mit Menschen zusammen, also dann, wenn ich nicht völlig stumpfsinnig in meine Bildschirme starre und Bilder bearbeite, oder noch schlimmer, Buchhaltung und Steuern machen muss. Ich darf über diese Menschen wundervolle Dinge erfahren, an tollen Orten sein und eben diese Menschen mit einem Strahlen in den Augen wieder nach Hause lassen. Reich werde ich nicht, reich bin ich in diesen Momenten.

Und sonst ? Ich gehe mit dem Bewußtsein, dass auf den Speicherkarten der Kamera so tolle Ergebnisse sein werden, dass ich es in der Regel gar nicht abwarten kann, schnell einmal drüber zu gucken. Meist am selben Abend ! So zwei drei Stück, für die neugierigen Augen des Models und mit eben diesem Stolz ab damit in die große weite Welt.

Als ich mich entschied, künftig nur noch so zu arbeiten, wie ich es heute tue, habe ich in einem kleinen Anfall von Wahnsinn mal auf Facebook rumgefragt, wer Lust hat, mir mir zusammen zu arbeiten. Ich hatte in der Tat nicht erwartet, so viel Zuspruch und Wünsche zu erhalten. Diese Liste ist nicht vergessen, seid Euch sicher, und ein jeder wird von mir hierzu auch noch was hören. Versprochen ! Es kann leider nur etwas dauern, aber es passiert !!

Und alle anderen, die sich entscheiden, mit mir zusammen „without color“ zu erweitern, bewerbt Euch bitte.

Kurze Werbung in eigener Sache !  Die Shootings können auch gebucht werden, dann geht es schneller. Guckt Euch dazu auf der Homepage um www.thomas-buenning.de

Das Jahr 2017 war ereignisreich.  Leider etwas wenig in Bezug auf die Tanz-Shootings, das wird 2018 auf jeden Fall wieder mehr werden. Nochmal versprochen ! Aber dafür waren die Orte wieder besonders , mir ist besonders Dresden in Erinnerung geblieben (Danke Annalisa), hier in Hamburg an den abgelegensten Orten oder auch im Spiegelsaal im MKG (besonderen Dank an die Mädels vom Ballett Winny und Kristina) und dann noch Nako auf den Bahnhöfen in der Hafen-City und Kiki ebenso. Wenn ich so drüber nachdenke, werden es doch eine Menge mehr. Toll !!!

Tja, und dann hatte ich das Vergnügen bei einem Workshop in Dresden in der Semperoper dabei gewesen zu sein und tolle TänzerInnen der Palucca-Schule zu fotografieren. Das weitere Highlight war der Workshop mit Andreas Jorns, der mich maßgeblich beeinflusst hat.

Danke an alle Freunde und Bekannte, ich freue mich auf ein glückliches und vor allem friedvolles Jahr 2018. Ganz besonderen Dank an meine Frau, die mich immer wieder unterstützt, und an meiner Seite ist

Auf einmal ist das hier ein Resümee geworden. Hätte ich nicht gedacht. Dabei wollte ich Euch nur wieder etwas einfangen, herunterholen in dieser hektischen Zeit und mit schlauen Sprüchen ein Lächeln in Eure Gesichter zaubern. Vielleicht habt Ihr Euch ja auch ein wenig abgeholt gefühlt, um so schöner.

„Kann ich noch meine Träume sehen ?“  Ich schließe die Augen und sehe !

Euer Tom Bünning

Ganz viel Nacktes und Mainstream

Ganz viel Nacktes und Mainstream

Tatsächlich ist mir dieser Titel in der U-Bahn eingefallen, da ich mir mal wieder Gedanken um das ganze Drumherum von Bildern und Erreichbarkeiten gemacht habe.

Mal ehrlich ! Wie geht es Euch beim Thema Bilder ? Wer hat nicht schnell geklickt als das Wort „Nacktes“ erkennbar wurde ? Wonach geht Ihr eigentlich in der Bewertung von Bildern in Facebook oder Instagram ?

Wie wir getrieben werden, mit Informationen überfrachtet, mit noch mehr Eindrücken, dass bemerkt sicher jeder / jede.  Und ? Tut Ihr was dagegen ?

Mich interessiert es brennend warum Bilder geliked (richtig geschrieben ?) werden ? In einer Vielzahl nehme ich an, dass dies „nur“ geschieht, da die Person einem bekannt ist. Guckt Ihr Euch das an, und ist das Klicken eine Reflexhandlung ? Oder gibt es tatsächlich ein „schön finden“ ?

Ich weiß, ich bewege mich auf dünnem Eis, möchte keinem auf die Füsse treten, obwohl warum eigentlich nicht !  Eines noch vorweg, es gibt kein richtig und falsch, wahrscheinlich denken sich auch einige, was der da schon wieder schreibt ! Aber guckt Euch das doch mal an, was da so in der großen weiten Welt des Internets offenbart wird. Wenn es um die typischen Facebook-Bilder geht, sehen diese doch alle gleich aus. Getauscht wurde nur die darstellende Person. Vieles hat den Charakter wie aus dem Modekatalog. Okay wenn es das ist, wie Ihr aussehen wollt, dann ist jetzt Schluß mit dem Lesen.  Alle anderen scrollen weiter !

Dieser Mainstream geht mir ziemlich auf dem Keks. Und das liegt daran, da ich viele der Menschen hinter den Bildern kenne. Wenn sich mal nicht verstellt wird, wenn für einen Moment die Kontrolle verloren geht, kommen Gesichter und Menschen zum Vorschein. Das ist Fotografie für mich, diese Bilder zeigen Euch, und nicht eine Maske.

Nackt ! Gutes Stichwort ! Ich achte sehr auf Eure Natürlichkeit und das authentische in Euch, da gibt es kein / oder nur wenig / verstecken hinter dem Make Up. Wer ist eigentlich heute so mutig und stellt sich ungeschminkt ? Wer zeigt sich mit all seinen Möglichkeiten ? Alles beginnt hinter dem Make Up und steigert sich in die Klamotten. Der Schritt zur vollkommenen Nackheit ist dann nur noch ein kleiner.

In der letzten Woche habe ich mir ein neues Buch von Peter Lindbergh gegönnt „Shadows on the wall“ ; Berühmtheiten über Berühmtheiten ! Und alle haben tiefe Einblicke in ihr Seelendasein zugelassen. Ungeschminkt, mutig, vertrauensvoll, mit wenigen Worten EINFACH SCHÖN ; es ist um ein Vielfaches intimer…

Peter Lindbergh sagt : “ You are beautiful, when you have the courage to be yourself“

Ich wünsche mir Menschen, Gefühle und Momente, die Ihr mir geben möchtet. Bilder sind die Wahrheit und nicht die Traumfabrik, die abends wieder zugeschlossen wird.

Liebste Grüße, Tom Bünning

 

Bild: Angela

Mein Antrieb

Gerade war da mal wieder einer dieser Gedanken, und schwups ist er wieder weg. Dabei bin ich doch schon dabei, mir immer neue, tolle Zitate gleich aufzuschreiben, um alles was so richtig inhaltsvoll wirkt, mitteilsam zu behalten. Ich will doch auch so wichtig sein 😉

Klappt nicht, ich glaube, ich müsste immer einen Zettel in der Hosentasche behalten.

Sei´s drum. Kommt wieder, und irgendwann überholt mich ein neuer toller Gedanke.

In meiner Fotografie möchte ich Euch darstellen. Ihr sollt Euch finden und vor allem Euch entdecken. Es ist für mich einer der schönsten Momente wenn aus einer gemeinsamen Arbeit Zuspruch erwächst, wenn es heißt, „es war so entspannend und einfach mit Dir zu arbeiten und Spaß zu haben“  Schrieb ich schon, dass ich gar nicht so viel dazu beitrage ? Es liegt doch nur daran, dass ich Menschen um mich herum mag, und ich mich vor allem für sie und deren Leben interessiere. Wer das nicht tut, hat in der Portraitfotografie sowieso nicht zu suchen und soll Blümchen aufnehmen.

Was wollte ich schreiben ?  Vieles geht mir im Kopf herum, und eigentlich möchte ich Euch und der ganzen Welt dies offenbaren. Aber nur, weil es so toll ist ! Gestern hatte ich in außergewöhnliches Telefonat (ihr erinnert, dass sind diese Dinger, wo man sich direkt austauschen kann, ohne auf virtuelle Tasten zu tippen) mit einer super Frau aus der Ecke Leer. Leider haben wir uns noch nicht kennengelernt, also so Auge in Auge, doch seit (ich glaube) drei Jahren sprechen wir immer mal wieder. So auch gestern. Es wurden 45 wunderbare Minuten. Was ich in dieser Zeit an Zuspruch und Unterstützung erhalten habe, ist nicht in Worte zu fassen. Diese Menschin hat mir zu verstehen gegeben, was für eine Wirkung meine Bilder auf sie haben, was ich als Fotograf in ihr damit auslöse und, jetzt werde ich rot, ich bloß so bleiben soll, tiefgründig und sensibel, und auf mich aufpassen soll. „Farbe aus“  !  Und um noch einen draufzusetzen, erfahre ich, dass ich wohl jemals der einzige darf, der sie irgendwann mal fotografieren darf.

Danke Dir Bine !   Selten zuvor habe ich ein solches Kompliment erhalten

so, jedes Wort nun wäre eines zu viel, die nächsten Gedanken müssen warten

Ich wünsche Euch einen ereignisreichen Tag

Tom